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31Jul/095

Arbeiten auf Bohrinseln: Stellenangebote für 30 Euro?

Vielen Menschen sind im Internet auf der Suche nach Jobangeboten als Mitarbeiter auf einer Bohrinsel. Die Bezahlung solch einer Arbeit ist sehr hoch, was auch der wichtigste Grund für diesen Entschluss, auf einer Bohrinsel zu arbeiten zu seien scheint. Viele vergessen jedoch, dass dieser Job alles andere als ein Zuckerschlecken ist, und die meisten Interessenten kaum für diese Arbeiten geeignet sind. Dies jedoch interessiert einige Seitenbetreiber im Internet überhaupt nicht. Mit ihrem Fachwissen über „Arbeiten auf Bohrinseln“ machen sie Interessenten den Mund wässrig, wie einfach es doch ist auf einer Bohrinsel zu arbeiten.

Natürlich verdienen Sie dabei auch als Hilfskraft rund 4000€ im Monat. Auch für jeden speziellen Berufszweig wie Köche, Bäcker, Reinigungskräfte und so weiter gibt es einen Job auf einer Ölbohrinsel. Und die Nachfrage nach Arbeitskräften werden angeblich von Tag zu Tag mehr. Doch wie immer bei solchen Angeboten kommt das Beste zum Schluss. Für Bewerbungsadressen und Informationsmaterial sollen Sie natürlich erst einmal löhnen. Rund 30 Euro ist der aktuelle Kurs für eine PDF-Datei. Das dies natürlich der totale Unsinn darstellt sollte jedem klar sein.

Screenshot: bohrinsel-arbeiter.de

bohrinsel

Auf  "bohrinsel-arbeiter.de" versucht man krampfhaft seriös zu wirken. Die vielen Infos die Sie dort finden, die keineswegs alle falsch sind, werden sie dann sicherlich auch in dem 30€ teurem PDF wiederfinden. Jedoch stimmen die Aussagen über einer wachsenden Nachfrage nach Arbeitern auf Bohrinseln überhaupt nicht.

Wenn sie wirklich interessiert an einem Jobangebot auf einer Bohrinsel sind, dann gibt es hier kostenlose Stellenangebote --> Gigajob Die mit einem grünen Häkchen versehenen Angebote wurden überprüft.





Kommentare (5) Trackbacks (0)
  1. Wirklich idiotisch Jobsuchenden das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ich bin zur Zeit dabei eine seriöse Website zum Thema aufzuziehen. Bei mir zahlt keiner etwas für irgendwelche Adressen.

    Viele Grüße

    René

  2. Hi Rene cool das du dich mit dem thema beschäftigst suche schon eine weile nach einen Job auf einer Bohrinsel aber war mir nie sicher wegen den 30 Euro.
    Wäre echt super von dir wenn dies hier liest mir mal deine mail zusenden, würde mich freunen mich mit dir auszutauschen. Bräuchte auch etwas hilfe.
    Naja Aufjedenfall danke für den post

    MFG Jale

  3. Es kommt auf den Anbieter an.
    Wenn man teilweise falsche oder gar irreführende
    Infos erhält, kostet das viel Zeit und eventuell sogar sehr viel Geld.

    Adressen alleine helfen dagen nur wenig, es sei denn, man will noch viel
    Zeit für eigenen Rechcerche opfern während man in der selben Zeit
    Monat für Monat traumhaft gute Gehälter einstreichen könnte.
    Es gibt viele “Stolpersteine” bei Bewerbungen zu beachten.
    Wer die nicht kennt, dem nützen Bewerbungsadressen gar nichts.
    Eigenrecherche kostet viel Zeit und ist keine Garantie
    das man danach wirklich hinterher schlauer ist.

    Für den Laien ist es schwierig zu erkennen ob ein kostenpflichtiger
    Anbieter eine seriöse Informationspolitik betreibt und seriöse
    Infos anbietet. Es gibt aber einige eindeutige Erkennungsmerkmale
    ob ein Anbieter unseriös ist:

    1.
    Es werden Adressen angeboten von außerhalb der EU.
    Nur auf Bohrinseln in der Nordsee oder Mittelmeer
    erhält ein EU-Bürger (Deutscher, Österreicher usw.) eine Arbeitserlaubnis.

    Finden Sie auf der Webseite eines Anbieter
    Adressen angeboten, die von außerhalb der EU sind:
    Finger weg! Das ist unserös.

    Denn außerhalb der EU eine Arbeitserlaubnis zu erhalten
    ist schwierig und langwierung und kostspielig.
    Beispielsweise verlangt die kanadische Botschaft
    mehrere hundert Euro für die Bearbeitung des Antrags,
    und die Dauer kann viele Monate brauchen ohne
    einen Rechtsanspruch auf Erteilung einer Arbeits-
    erlaubnis zu haben. D.h., es kann passieren Sie
    bezahlen mehrere hundert Euro für den Antrag
    bei der Botschaft und bekommen am Ende
    keine Bewilligung in Kanada zu arbeiten.

    Unseriöse Anbieter verschweigen so etwas
    gerne. Klar, je mehr Adressen ein Anbieter
    anbietet, desto attraktiver wirkt das Angebot zunächst, egal
    ob der Käufer mit den Adressen außerhalb
    der EU-Zone hinterher etwas anfangen kann.

    2.
    Anbieter nennen gesuchte Berufe, die es auf
    keiner Bohrinsel gibt: Arbeitsplätze auf Bohrinseln
    sind teuer für den Arbeitgeber, darum wird auf Bohrinseln nur
    Personal unterhalten das unbedingt für den
    Betriebsablauf notwendig ist. Der Rest arbeitet
    auf den Festland für etwa ein Drittel des Lohnes eines Bohrinselarbeiters:
    Finden Sie auf der Webseite Berufe wie Verwaltung,
    Kaufmännischer Berufe, Architekten, Programmierer
    Krankenschwester: Finger Weg!

    Entweder hat der Anbieter keine Ahnung
    oder versucht dadurch möglichst viele
    Käufer zum Kauf seiner Unterlagen zu locken
    nur um Kasse zu machen.

    3.
    Genauso unseriös sind viele vermeintlich
    kostenlose Ratschläge auf Webseiten oder Foren:
    Jobs auf Bohrinseln sind heiss begehrt
    und es gibt viele Neider um die Jobs
    und so werden besonders Foren gerne
    mit falschen oder irreführenden Infos gefüttert.

    Bedenken Sie, was passieren
    würde wenn es solche Infos tatsächlich frei
    im Internet gebe: Die Firmen würden
    mit Bewerbungen völlig üerschwemmt
    und der einzelne Bewerber hätte kaum
    Chancen aus der Bewerbermasse
    heraus zu ragen, weil jeder sein Glück mal probieren möchte.
    Die Firmen brauchen keine “Glücksritter”
    sondern setzten von Bewerbern voraus genau zu
    wissen worauf es ankommt.

    Zumal in Foren praktisch alle Ratschläge
    völlig unzureichend sind und
    manche Leute nutzen Foren und lassen
    ihre Mitkonkurrenten so zusagen absichtlich
    “vor die Wand” fahren. Andere widerherum
    haben kaum mehr Ahnung als Fragesteller selbst.

    Darum seien Sie vorsichtig gegenüber
    solchen Infos und Links zu angeblichen
    Firmen auf Bohrinseln in Foren.

    Am Ende verlieren Sie nicht nur viel Zeit
    sondern u.U. Viel mehr Geld als die 30 Euro,
    die Sie für solche Unterlagen bezahlen.

  4. Und wo findet man jetzt seriöse Angebote, insbesondere für UNGELERNT Arbeitskräfte auf Bohrinseln?

  5. Warum sollte es kein mesizinisches Personal dort geben??

    -> zu koch , punkt 2 krankenschwester.

    Gruss sabine


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